Kveikja zieht ein – mein Seelenpferd und warum ich wieder meinem Gefühl folge

Manchmal verändert sich etwas im Leben ganz leise… und gleichzeitig komplett.
Genau so fühlt es sich gerade bei mir an.
Ich nehme dich heute mit in einen ganz persönlichen Einblick.

Hallihallo du Liebe,

ich sitze gerade im Garten, im Gras, unterm Baum, mit den Hunden.
Vogelgezwitscher um mich rum, Hummeln fliegen, es ist richtig was los.
Und aus genau dieser Stimmung heraus möchte ich dich heute ein Stück mit in meine Welt nehmen.

Denn bei mir passiert gerade richtig viel.

Und heute möchte ich dir etwas erzählen, was sich gerade ganz frisch in unserem Leben zeigt:
Zu meinen beiden Hunden kommt jetzt noch ein Pferd dazu.

Unser Seelenpferd.
Kveikja.

Du weißt ja, wir haben Rocky verloren, das Pflegepferd meiner Tochter.
Und danach war da einfach dieser Wunsch.
Dieser Impuls.
Diese Sehnsucht.

Und irgendwann war klar:
Wir öffnen uns dafür.

Und dann ging alles plötzlich ganz schnell.

Direkt an unseren Garten grenzt ein ganz wundervoller Hof.
Ganz frei, in Herdenhaltung, eine richtig schöne Energie dort.
Die Menschen passen.
Der Ort passt.

Und dann stand sie da.

Kveikja.

Und es hat einfach Klick gemacht.

Ich muss ganz ehrlich sagen:
Ich war früher nie das Pferdemädchen.
Das war nicht meine Welt.

Und jetzt merke ich, wie sich das alles verändert.
Wie ich Pferde auf einmal ganz anders wahrnehme.
Wie da so viel Liebe entsteht.

Und gleichzeitig tauchen natürlich auch tausend Fragen auf.

Denn ich komme ja aus der Hundewelt – und auch da nicht klassisch.
Ich arbeite nicht wie ein Trainer oder Züchter.

Ich lerne mit den Tieren.
Ich beobachte sie.
Ich fühle sie.
Ich schaue, wie sie miteinander sind, wenn man sie einfach sein lässt.

Rudelstrukturen.
Leithund, Kundschafter, Zentralhund.
Wer ist wer.
Wer bringt welche Kompetenz mit.

Und genau das interessiert mich jetzt auch bei den Pferden.

Wer führt.
Wer trägt.
Wer gleicht aus.

Und ich merke jetzt schon bei Kveikja:
Sie hat eine unglaublich ausgleichende Energie.

Ganz ruhig.
Ganz klar.
Sehr fein.

Als wir sie in ihrer Herde erlebt haben, war das total spannend.
In dem Moment, als sie draußen bei uns war, wurde es in der Herde plötzlich unruhig.

Und ich hatte direkt dieses Gefühl:
Sie fehlt da gerade.

Weil sie ausgleicht.

Und genau solche Dinge faszinieren mich total.

Und gleichzeitig kommen natürlich von außen ganz viele Stimmen.

„Du kannst doch nicht einfach ein Pferd kaufen.“
„Du hast doch keine Ahnung.“
„Und dann auch noch eins, das nicht eingeritten ist.“

Und ich sitze da und denke mir:

Warum eigentlich nicht?

Wer sagt das?

Ich habe doch auch mit meinen Hunden gelernt.
Ich habe nicht gewartet, bis ich alles wusste.

Ich bin in die Beziehung gegangen.

Und genau das mache ich jetzt wieder.

Ich lerne nicht über das Tier.
Ich lerne mit dem Tier.

Für mich geht es nicht um Erziehung.
Es geht um Beziehung.

Um echtes Kennenlernen.
Um Vertrauen.
Um Zeit.

Für mich ist das wie ein gemeinsamer Tanz.
Wir nähern uns an.
Wir fühlen uns rein.
Wir schauen, was entsteht.

Und ganz ehrlich:
Es darf ein Jahr dauern.
Oder länger.

Es gibt keinen Druck.

Nur Verbindung.

Und ja, natürlich holen wir uns Unterstützung.
Natürlich haben wir Menschen an unserer Seite, die Erfahrung haben.

Aber ich lasse mir meinen Weg nicht nehmen.

Nicht dieses Gefühl.
Nicht dieses klare Ja.

Denn wenn etwas sich so stimmig anfühlt,
so ruhig, so klar, so selbstverständlich,

dann gehe ich los.

Und ich freue mich einfach riesig auf das, was da jetzt kommt.

Mit Kveikja.
Mit meinen Hunden.
Mit meiner Tochter.

Und mit allem, was wir auf diesem Weg lernen werden.

Ich nehme dich da auf jeden Fall mit.

Ganz ehrlich.
Ganz echt.
So wie es sich zeigt.


Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch.
Dieses leise, klare Wissen in dir, das nicht laut ist – aber eindeutig.

Und vielleicht ist genau das der Moment, ihm wieder ein Stück mehr zu vertrauen.

Schreib mir super gern bei Instagram oder per Mail, was das in dir auslöst.

Von Herz zu Herz,
Ellen

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